Kategorie: Allgemein

  • Herzlich Willkommen auf der Website von Hand & Fuß Gersprenztal e.V.

    Wir sind ein Verein für Nachbarschaftshilfe und eine Solidargemeinschaft der Generationen.

    Unsere Ziele sind:

    • Hilfe leisten auf Gegenseitigkeit.
    • Die Kommunikation und den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern im Gersprenztal fördern.

    Was tun wir?

    • Wir helfen Jung und Alt, die Hilfe im Alltag oder zu besonderen Anlässen benötigen.
    • Wir treffen uns zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.

    Wer sollte sich engagieren?

    • Menschen im Gersprenztal, die sich mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen engagieren wollen – egal ob jung oder alt.
    • Menschen, die sich gerne in einer netten Runde austauschen wollen.

    Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Hilfe benötigen oder sich engagieren wollen:

    • Telefon: 0157 / 56 08 59 39
    • E-Mail: info[at]handundfuss-gersprenztal.de
  • Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026

    Bericht zur Jahreshauptversammlung 2026

    Bei unserer letzten Vorstandsitzung wurde uns mitgeteilt, dass Vorsitzender und Stellvertreter zur nächsten Wahl nicht mehr zu Verfügung stehen. Wir wussten nicht, wie es mit dem Verein weitergehen soll. Doch eine Auflösung des Vereins kam für uns nicht in Frage. Viele Gespräche fanden statt. Erst kurz vor der Jahreshauptversammlung hatten wir einen Vorschlag ausgearbeitet und der Versammlung zur Wahl gestellt.

    Am 27. März 2026 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Alle Mitglieder wurden rechtzeitig eingeladen und der Vorstand konnte zwölf Mitglieder begrüßen. Wir haben derzeit 76 Mitglieder.

    Der 1. Vorsitzende Hermann Salg gab seinen Bericht über das vergangene Jahr ab und teilte den Anwesenden mit, dass er und Monika Salg nicht mehr für die Vorstandsarbeit zur Verfügung stehen.

    Rechner Udo Marschner informierte über die Einnahmen und Ausgaben. Unter anderem spendete der Verein an den Verein „Wir Helfen einander“ und an das evangelische Gemeindehaus in Wersau eine Sitzbank.

    Daraufhin wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Dann standen die Vorstandswahlen an und Hermann Salg wurde zum Wahlleiter gewählt. In den Vorstand wurden gewählt:

    • Udo Marschner, 1. Vorsitzender
    • Brigitte Kitschke, stellv. Vorsitzende
    • Walter Schnellbächer, Rechner
    • Christel Eifert, Schriftführerin
    • Elke Schalow, Klaus-Dieter Schmidt und Manuel Rug, Beisitzer

    Der neue Vorstand nahm die Wahl an. Er bedankte sich bei Hermann und Monika Salg für ihre geleistete Arbeit mit einem Präsent.

    Anschließend gab Udo Marschner eine kleine Vorschau über die vorgesehenen ersten Tätigkeiten des neuen Vorstandes. Es wird ein Handy gekauft, das bei Abwesenheit des Vorsitzenden weitergegeben wird, um jederzeit erreichbar zu sein. Die neue Rufnummer ist „0157 / 56 08 59 39″.

    Die Vorstandsmitglieder werden über das weitere Vorgehen beraten. Wir werden euch über die Brensbacher Nachrichten auf dem Laufenden halten. Doch eines wird auf jeden Fall bleiben, die Nachbarschaftshilfe wird immer im Vordergrund stehen.

    Der Verein bietet vielfältige Möglichkeiten sich sozial zu engagieren. Sowohl Mitbürger, die sich aktiv einbringen möchten, als auch solche, die die Angebote von Hand und Fuß in Anspruch nehmen, sind herzlich willkommen.

    Das Bild zeigt von links: Brigitte Kitschke, Elke Schalow, Udo Marschner, Klaus-Dieter Schmidt, Manuel Rug, Christel Eifert, Walter Schnellbächer.

  • Echo Serie über Vereine: Hand & Fuß in Brensbach

    Echo Serie über Vereine: Hand & Fuß in Brensbach

    In Brensbach schafft der Verein „Hand & Fuß Gersprenztal e.V.“ Verbindung: Mithilfe von Nachbarschaftshilfe werden Einsamkeit überwunden und Unterstützungen ermöglicht.

    Wer holt die Post aus dem Kasten und gießt die Blumen, wenn ich mal für ein paar Tage in Urlaub bin? Wer hilft mir beim Gardinen-Aufhängen? Wer erklärt mir, wie WhatsApp funktioniert? Wer hilft beim Kuchen backen, Brötchen schmieren und Tisch decken, wenn ich einen größeren Geburtstag feiern will? Wer fährt mich zum Arzt, wartet, bis ich dort fertig bin und bringt mich dann auch wieder zurück? All diese Hilfeleistungen – und noch Dutzende anderer – können unter dem Begriff „Nachbarschaftshilfe“ zusammengefasst werden. Wohl dem, der nette Nachbarn hat!

    Das hat jedoch nicht jeder. Auch im ländlichen Bereich gibt es Einwohner, die lieber für sich bleiben wollen. Oder man ist neu hinzugezogen und nicht der Typ, der leicht Bekanntschaften schließt. Viele ältere Mitbürger trauen sich auch nicht, andere um Hilfe zu bitten und riskieren stattdessen, zu vereinsamen.

    Damit Menschen miteinander in Kontakt kommen und sich gegenseitig helfen, wurde in Brensbach im Oktober 2001 ein Verein gegründet, der heute unter dem Namen „Hand & Fuß Gersprenztal“ firmiert, eine Tauschbörse für nachbarschaftliche Hilfeleistungen. Dabei gingen die Gründer – und auch die heute Verantwortlichen – davon aus, dass fast jeder etwas kann, was andere brauchen. Wer jung und kräftig ist, mag vielleicht bei jemand anderem Rasen mähen helfen, oder auch nur regelmäßig die Mülleimer rausstellen. Hilfe braucht manch einer auch beim Fahrrad reparieren, beim Babysitten oder beim Einkaufen.

    Wer keine Angst vor Mathe oder Fremdsprachen hat, kann mit Schulkindern vor einer Klassenarbeit noch mal üben. Viele ältere Mitbürger können nicht mehr selbst Auto fahren, und sind bei Fahrten zu Ärzten, ins Krankenhaus oder zu Behörden auf Hilfe angewiesen. In jedem Haushalt oder Garten können schnell Situationen entstehen, wo eine helfende Hand notwendig wird.

    Der Verein „Hand und Fuß“ will helfen, Hilfesuchende und Hilfe-Anbieter zusammenzubringen, wobei sich jeder Einzelne aus beiden Positionen heraus (möglichst rechtzeitig!) melden kann. Wer jemandem geholfen hat, bekommt dafür – pro halbe Stunde an geleistetem Aufwand – einen Plus-Punkt gutgeschrieben. Den er oder sie später auch an einer ganz anderen Stelle wieder einlösen kann. Immer zum Jahresende werden sämtliche Punkte-Stände zurück auf null gesetzt.

    Geld fließt bei diesen ehrenamtlich erbrachten Transaktionen nicht, es sei denn, der Helfer hatte dadurch Kosten. Um die Zutaten für einen gewünschten Kuchen einzukaufen etwa, oder um die Spritkosten zu decken, wenn jemand gefahren werden musste. Jeder im Namen von „Hand und Fuß“ getätigte Einsatz ist versicherungstechnisch abgedeckt. Wichtig hierbei ist: Der Hilfsdienst versteht sich nicht als selbstverständliches Dauer-Angebot, sondern ist für einen Einsatz im Notfall oder für einen begrenzten Zeitraum gedacht. Die Angebote sollen also keineswegs den Einsatz eines Taxis oder eines Gärtners ersetzen.

    Das obere Gersprenztal zusammenbringen

    Der Verein hat derzeit 92 Mitglieder; die meisten davon aus Brensbach und seinen Ortsteilen, aber auch aus Reichelsheim und Fränkisch-Crumbach. Da der Verein nicht nur praktisch helfen, sondern auch die Kommunikation zwischen den Mitgliedern aus dem oberen Gersprenztal fördern will, lädt er etwa alle zwei Monate zu einem zwanglosen Kaffee-Nachmittag mit selbst gebackenem Kuchen im barrierefrei erreichbaren evangelischen Gemeindehaus in Wersau ein. Auch Ausflugsfahrten werden gelegentlich organisiert. Die genauen Termine werden in den amtlichen Nachrichtenblättern der drei Gemeinden veröffentlicht und ein Fahrdienst wird eingerichtet.

    Der Verein erhebt einen moderaten Mitgliedsbeitrag: 15 Euro pro Jahr für Einzel-Erwachsene; weitere Familienangehörige oder einzelne Jugendliche sind mit 7,50 Euro dabei. Da nur wenige Kosten entstehen, werden die Rest-Guthaben alljährlich an eine gemeinnützige Aktion weitergegeben. So wurde beispielsweise bereits der Gnadenhof von Erzbach unterstützt, oder auch Insektenhotels für Brensbacher Kindergärten angeschafft. In diesem Jahr profitiert das Wersauer Gemeindehaus davon. Denn als „Danke-Schön“ für die hier erfahrene Gastfreundschaft hat der Verein eine neue Bank, einen echten „Lieblingsplatz“ angeschafft, die seit dem Erntedankfest im Gartenbereich des Hauses steht.

    Kirsten Sundermann, Odenwälder Echo, 8. Oktober 2025